#13 Probezeit mit Bravour

Shownotes

Aus nach der Probezeit? Ein Alptraum! Damit genau das nicht passiert, coacht Jeanette Partner Mitarbeiter während der ersten Monate im neuen Job. Hier verrät sie die besten Tipps

Mitspielen, ohne mit den Regeln vertraut zu sein – so fühlt sich die Probezeit oft an. Wie und wann stelle ich mich vor? Duzen oder Siezen? Wie viele Fragen sind okay - und wie viel Besserwissen? Wie man all diese Klippen cool meistert und sich bewährt, weiß econnects®-Coach und Unternehmensberaterin Jeannette Partner.

Im Talk mit Annemette ter Horst erklärt Sie unter anderem:

Was Probezeit und Party gemeinsam haben

Dass es keine dummen Fragen gibt

Wie viel Wissen man aus dem Ex-Job preisgeben soll

Wie aus einem kleinen Problem schnell ein sehr großes werden kann

Mehr über Jeanette Partner: https://www.changecorp.de/home/change-corporation/jeannette-partner/ und https://www.econnects.de/ueber-econnects/team/

Mehr zu Annemette ter Horst https://econnects.de/ueber-econnects/team/ und wie sie auch als Buchautorin Menschen zu ihrer beruflichen Erfüllung verhilft

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Transkript

00:00:03: Einsteigen und aufsteigen. Der Karriere Podcast mit Annemette ter Horst. Für alle, die wollen, dass ihre Arbeit mehr als nur ein Job ist.

00:00:03:

00:00:18: Hallo und herzlich willkommen wieder bei Einsteigen und aufsteigen. Auch heute haben wir wieder einen tollen Gast bei uns, heute ist Jeanette Partner bei uns und Jeanette Partner ist schon seit vielen, vielen Jahren eine ganz liebe und geschätzte Kollegin. Und es ist immer ihre Rolle bei uns im Team, Menschen dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial zu entwickeln. Bei uns hilft sie Menschen dabei, ihre Probezeit und ihren nächsten Karriereschritt erfolgreich zu gehen. In diesem Podcast heute reden wir darüber: Was kann ich tun, um meine Probezeit zu überstehen? Daher Hallo Jeanette. Vielleicht magst du kurz was über dich erzählen.

00:00:18:

00:01:04: Vielleicht ist für die Zuhörer am wichtigsten, warum sitze ich hier und warum habe ich diese Rolle im Team. Das liegt sicherlich daran, dass ich schon seit vielen, vielen Jahren mit Menschen, aber in ganz unterschiedlichen Funktionen und seit 15 Jahren inzwischen als Coach und Beraterin begleite, überwiegend in Veränderungssituationen und dann eben auch dabei, wie sie in einer neuen Rolle, in einer neuen Aufgabe erfolgreich sein können und Spaß haben können und ihren Weg gut gehen können.

00:01:04:

00:01:50: Ja, sehr schön, sehr schön. Wie gesagt, heute haben wir ja das für viele Menschen sehr spannendes Thema Probezeit und es wäre ganz schön, wenn du dein Wissen mit uns teilen kannst. Worauf kommt es an? Ja, da gibt es aus meiner Sicht drei wichtige Schritte:

00:01:50:

00:02:12: Das eine ist das Bewusstsein, dass es sich um Kennenlernen handelt, gegenseitiges Kennenlernen. Sowohl der neue Arbeitgeber, die neuen Kollegen in der neuen Abteilung, in der neuen Firma, lernen mich als neuen Kollegen kennen und genauso lerne ich kennen, was für meine Kollegen, für meinen Chef wichtig ist. Ich erzähle, was ich gut kann, ich bringe das auch natürlich vom allerersten Tag ein, was ich gut kann, und gleichzeitig neben dem Kennenlernen braucht es einfach auch ein Bewusstsein darüber, dass ich Menschen begegne, die unterschiedliche Erwartungen an diese Rolle, aber auch an mich haben und man die wahrscheinlich erst nach und nach bekommt oder über die sprechen kann. Der dritte Teil ist dann zu gucken, was von dem, was da drüben neu ist in diesem Job, ist für mich einfach und leicht und von Anfang an freudvoll. Und was ist vielleicht neu, wo muss ich mich jetzt noch reinfuchsen, welches Thema und was kann ich dafür tun, damit mir das relativ schnell gelingt.

00:02:12:

00:03:29: Ja das ist ein guter Punkt mit dem gegenseitigen Kennenlernen.

00:03:29:

00:03:32: Menschen, die ihre Probezeit nicht überstehen, habe ich ja regelmäßig da.

00:03:32:

00:03:41: Die sagten: Aber ich bin doch extra eingestellt worden, um Sachen zu bewegen. Und dann habe ich losgelegt und jetzt habe ich die Probezeit nicht überstanden. Könntest du vielleicht was dazu sagen, was dazu führt, dass diese Mechanismen so eintreten, wie sie da eingetreten sind? Ja, kennenlernen hat ja ganz viel damit zu tun, dass man von sich selbst erzählt. Auf einer Party ist häufig die Frage „Wer bist du, woher kommst du, was machst du, was ist dir wichtig?“ Und genau diese Themen sollte man auch immer wieder in so einer Einarbeitungsphase über sich selbst erzählen, aber auch den anderen immer fragen und zwar die Kollegen, mit denen man zusammenarbeitet, und auch seinen Chef, seine Chefin natürlich. Wenn ich jetzt einen Kandidaten nehme, der gesagt hat, ich hab losgelegt. Ich hab halt eigene Bilder im Kopf, was ich unter loslegen verstehe und welches Ziel ich damit erreichen will. Und gleichzeitig habe ich Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, und die haben vielleicht andere Bilder im Kopf und das wäre ganz gut, immer wieder diese Bilder abzugleichen.

00:03:41:

00:04:59: Okay okay, und gibt es denn da spezielle Techniken oder Hilfestellung wo du sagst, damit arbeite ich immer. Das können Menschen für sich auch anwenden.

00:04:59:

00:05:12: Hilfreich, ja wichtig ist das Thema Feedback: zu sagen, so und so hab ich dich, Chef, oder Kollege erlebt. Und aus diesem Erleben heraus gehe ich jetzt diesen und jenen nächsten Schritt. Vor dem Feedback, bevor man dieses Instrument anwendet, würde ich jedem, der neu ist, empfehlen, dass er sich einen Rahmen schafft, in dem er sich, wenn das die Kollegen nicht von sich aus anbieten, wo man sich regelmäßig erst mal abstimmt darüber, wie das, was man selbst getan hat, ankommt, gesehen wird. Aber auch: Was ist vielleicht noch in Ergänzung zu tun? Gibt es einen regelmäßigen Jour fixe mit dem Chef oder regelmäßige Sitzungen mit den engsten Kollegen. Wenn es sie nicht schon gibt, dann dafür zu sorgen dass die stattfinden. Und dann fragen, fragen, fragen. Kein Instrument vielleicht in den Augen des einen oder anderen, aber fragen, fragen, fragen ist etwas, das Mut erfordert, insbesondere wenn man neu ist in einem Unternehmen. Aber wenn einem niemand die Fragen stellt, muss man sie selbst stellen. Nur dann kriegt man eine Ahnung, wo man gerade steht, und ob das, was man tut, auch angenommen und gesehen wird.

00:05:12:

00:06:45: Ja, da stimme ich dir voll zu. Zwischendurch nach Feedback fragen. Denn die Menschen, die dann zu mir kommen, nachdem es nicht geklappt hat, die wissen oft nicht, warum genau das passiert ist.

00:06:45:

00:06:57: Das hätte man ja wahrscheinlich sogar verhindern können. Hätte man vorher gewusst, ob man jetzt auf dem richtigen Weg ist oder ob man auf dem Holzweg ist.

00:06:57:

00:07:08: Und das ist vielleicht manchmal ein bisschen schwierig, wenn man irgendwo neu ist. Eben diese Fragen zu stellen, weil man will ja kompetent, sachkundig und erfahren rüberkommen. Das heißt Leistung zeigen, loslegen, wie du es vorher geschildert hast von dem Probanden. Und häufig meint man ja, wenn ich eine Frage stelle, das vermittelt Unsicherheit. In Wahrheit ist es genau andersherum. Wenn ich mit aufrechtem Gang und wachen Augen Fragen stelle, dann ist es eher ein Zeichen von Mut, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Sich dazu zu überwinden, ist glaube ich einfach ein ganz, ganz wichtiger Punkt, um am Ende dann auch die Probezeit mit einem Kuchen oder Sektglas feiern zu können.

00:07:08:

00:08:08: Wer sich mit dem Fragenstellen schwertut, muss nur daran denken, was man immer zu Kindern sagt:

00:08:08:

00:08:13: Es gibt keine blöden Fragen bzw. wer nicht fragt, bleibt dumm. Ja, man lernt einfach über Fragen stellen.

00:08:13:

00:08:23: Ja, ja, das stimmt. Und was man sich gut überlegen sollte bzw. was wir dann auch immer machen, wenn wir über Erfolg in einer neuen Position sprechen, ist: Wofür möchte ich stehen?

00:08:23:

00:08:48: Zum Beispiel, wenn jemand sagt, ich will für Verlässlichkeit stehen und ich will auch dafür einstehen, dass jeder, der mit mir zusammenarbeitet, eine kompetente Auskunft oder eine kompetente Lösung bekommt. Das ist etwas, worauf mein Gegenüber zählen kann. Und gleichzeitig reden wir dann eben auch darüber, was heißt das denn: verlässlich sein oder kompetent sein? Heißt das, ich muss auf jede Frage eine Antwort haben? Oder heißt es einfach: Das kann ich Ihnen beantworten, an der Stelle muss ich mich selber erst schlau machen, weil ich bin neu hier. Aber ich gebe ihnen je nach Thema entweder innerhalb der nächsten zwei Stunden oder spätestens bis morgen Bescheid. Es ist durchaus erlaubt zu sagen, dass man neu ist, noch nicht alles weiß, wenn man sagt: dann und dann erhalten sie eine Rückmeldung von mir.

00:08:48:

00:09:54: Das ist die verlässliche Aktion, die man tätigt, damit andere sagen, der ist verlässlich oder die ist verlässlich.

00:10:11: Ja, genau, viele ehrliche Ziele will ich innerhalb der ersten hundert Tage, innerhalb der ersten sechs Monate erreichen.

00:10:11:

00:10:24: Da geht es dann natürlich um Inhalte. Das gehört zu der Aufgabe und innerhalb dieser Aufgabe habe ich das und das Ziel. Wenn ich etwa in der Kundenbetreuung arbeite, möchte ich vielleicht während meiner Probezeit schon mal drei neue Kunden akquiriert haben und dann eben mit Kollegen oder dem Chef in Dialog gehen.

00:10:24:

00:10:49: Inwiefern sollte man da viel von seinem vorigen Job erzählen - in dem vorigen Unternehmen wurde das so oder so gemacht - oder sollte man es lieber lassen? Oder würde das eher als kompetent wahrgenommen werden?

00:10:49:

00:11:02: Ich denke, da braucht es Fingerspitzengefühl. Was im vorherigen Unternehmen schlecht gelaufen ist und was man jetzt in diesem Unternehmen besser tun sollte, das würde ich ganz klar nicht sagen. Man kann sicherlich sagen, wie man es im vorherigen Unternehmen gemacht hat. Davor würde ich aber wieder mein Lieblingsinstrument anwenden, nämlich erst einmal fragen, warum macht ihr das hier so? Und nicht mit diesem vorwurfsvollen Unterton, ihr seid ja alle bescheuert. Erst mal begreifen, warum es so ist und was vielleicht auch schon unternommen wurde, um es zu ändern, wenn man selbst nicht damit zufrieden ist. Wenn man dann den Eindruck hat, es könnte helfen zu erzählen, wie es früher gelaufen ist in anderen Unternehmen, dann möchte ich durchaus empfehlen, das zu sagen, weil der Blick von außen oder die sogenannten neuen Besen kehren gut. Als neuer Mitarbeiter ist man ja auch durchaus ein kleiner Unternehmensberater, weil auch wir kommen in Unternehmen und fragen erst mal viel und geben dann durchaus den einen oder anderen Ratschlag, wie es anders sein könnte. Sehr häufig ist das gewünscht zu hören, wie es woanders war. Aber auch darüber würde ich reden: Wie ist das mit meiner Erfahrung? Was interessiert Sie? Interessieren Sie nur die Zahlen, Daten, Fakten meines persönlichen Wissens oder interessieren Sie auch die Prozesse meiner ehemaligen Arbeitgeber?

00:11:02:

00:13:05: Sehr gut, finde ich sehr gut. Ich finde auch dieses, was du gerade geschildert hast, man ist in seiner Probezeit eine Art Unternehmensberater. Das finde ich ein sehr schönes Bild. Dass man nicht so wie der Lehrling ist, sondern eher jemand, der Impulse setzen kann, über Prozesse nochmal anders nachdenkt, das finde ich eigentlich einen sehr hilfreichen Gedanken. Sehr wertschätzend.

00:13:05:

00:13:31: Gibt es da noch irgendwas, das ich nicht machen soll, wenn ich neu in einem Unternehmen bin?

00:13:31:

00:13:36: Wie ist es eigentlich, wenn ich da jetzt hinkomme und alle duzen sich im Team. Was mache ich denn? Ich kann doch nicht von mir aus anfangen zu duzen.

00:13:36:

00:13:49: Das sehe ich genauso. Also ich würde erst mal ein bisschen warten, wie man auf mich zukommt. Manchmal ist es ja gerade so, wenn das Unternehmenskultur ist, sich zu duzen, wird man sehr früh schon gesagt bekommen, wir duzen uns hier alle.

00:13:49:

00:14:12: Häufig ist das aber vielleicht auch schon mal etwas, das im Einstellungsgespräch thematisiert wird, wenn es eine reine Duz-Kultur ist. Wenn es so eine Mischform ist, dann würde ich auf eine Einladung warten. Im Laufe der Probezeit - ist ja längstenfalls sechs Monate lang - wird man dann wohl auch Menschen begegnen, mit denen man einen Draht hat, mit denen man vielleicht auch ein Stück weit besser zurechtkommt als mit anderen oder besonders gut zurechtkommt. Und wenn da nach einer Weile auch schon in Ihnen so das Gefühl ist, dass man Sie gerne duzen würde, und das ist so eine Mischform, dann würde ich die normalen Gepflogenheiten, die man beim Anbieten nimmt: Ist er oder sie ranghöher oder schlicht älter, dann würde ich es demjenigen überlassen. Bin ich jemandem gegenüber, der jünger ist und vielleicht gleich lang in der Firma oder nur unwesentlich länger, dann kann man durchaus auch selbst das Du anbieten.

00:14:12:

00:15:29: Aber ich würde es ein bisschen so handhaben wie mit einem Garten.

00:15:29:

00:15:34: Wenn du einen Garten von außen betrachtest, dann schaust du dir diesen ja auch erst mal an und stehst zuerst am Zaun.

00:15:34:

00:15:56: Soll ich denn aktiv auf andere Menschen zugehen, um mich vorzustellen mit „Hallo, ich bin die Neue“, oder sollte ich warten, bis Leute zu mir kommen.

00:15:56:

00:16:05: Ich bin im Grunde immer sehr aktiv.

00:16:05:

00:16:09: Ich würde es jetzt nicht gleich am ersten Tag machen. Ich würde am ersten Tag Vorgesetzten oder Kollegen die Chance geben, dass sie mit mir durch das Unternehmen laufen und mich vorstellen.

00:16:09:

00:16:23: So würde es sich nämlich eigentlich gehören.

00:16:23:

00:16:26: Aber die Welt ist halt häufig nicht mehr so, wie sie eigentlich gehört. Wir haben einfach inzwischen richtig, richtig viel zu tun und für bestimmte Dinge einfach nicht mehr so viel Zeit in Unternehmen. Die Hälfte des Teams ist vielleicht noch gar nicht da. Ich würde es deshalb nach ein, zwei Tagen selbst in die Hand nehmen, wenn ich einen Raum betrete oder mir ein neues Gesicht entgegen läuft, und ihn durchaus selber ansprechen.

00:16:26:

00:17:00: Soll ich am Anfang ständig in Klamotten rumrennen, mit denen ich auch im Bewerbungsgespräch aufgelaufen bin? Oder soll ich wie die anderen auch schon mal in Jeans auftauchen? Soll ich lieber ein bisschen formeller bleiben oder mich gleich vom ersten Moment an da anpassen? Das ist glaube ich eine sehr persönliche Sache. Ich würde eher empfehlen, am Anfang nochmal ein bisschen formeller zu bleiben. Gleichzeitig kommt es aber auch wirklich auf die Branche an, in der ich bin. Wenn ich jetzt in die Marketingagentur gehe und ich komme da jeden Tag mit meinem Kostümchen an, wäre das glaube ich nicht hilfreich, sondern einfach auch Kreativität in der Kleiderwahl angesagt. Wenn ich mich auf der anderen Seite gerade in der Bank am Schalter beworben habe, dann würde ich eher auf der konservativen Seite bleiben. Eher einen Tick zu schick aussehen als zu lasch.

00:17:00:

00:18:02: Ja, das ist auch immer meine Rede. Und wenn Sie den Podcast mit Imme gehört haben, das ist glaube ich nach wie vor noch etwas gängige Art, lieber auf der sicheren Seite, aber schon auch wissen, für welche Berufsgruppe ich stehe.

00:18:02:

00:18:20: Ja ja okay.

00:18:20:

00:18:30: Wir haben jetzt schon gehört, man soll lieber fragen. Man soll auf gar keinen Fall belehren. Man soll erst mal abklären, wie viel Erfahrung aus der Vergangenheit man erzählen soll. Das waren jetzt schon richtig gute Tipps. Hast du noch einen auf Lager?

00:18:30:

00:18:49: Ja, ich würde gucken, dass man gute Unterstützung hat. Wenn man nicht das Glück hat, schon begleitet zu werden, dass man wirklich in seinem Umfeld jemanden hat, dem man immer mal wieder erzählen kann, bevor die Sachen eskalieren. Und sich vielleicht einfach auch den einen oder anderen Rat holen, wenn man mal einen mutigen Tag hat, wo das Fragen oder Erwartungen abklären nicht mehr ganz so schwer fällt, dass das nicht so auf die lange Bank geschoben wird. Genau.

00:18:49:

00:19:31: Genau, man macht aus der Mücke einen Elefanten, wenn man diese Themen nicht bearbeitet, dann wächst und wächst und wächst das Problem. Ja, das ist auch unsere Hausaufgabe. Dass Sie sich überlegen - das ist jetzt nicht nur für die Probezeit, sondern grundsätzlich für die Karriere - mit welchen Themen bin ich gerade nicht so happy unterwegs? Wo sehe ich denn dafür ein Sparringspartner oder einen Mentor oder eine Begleitperson, um diese Themen erst mal gedanklich aus dem Weg zu räumen.

00:19:31:

00:20:12: Ja genau, wie du sagst, es ist besser, wenn man die Dinge gleich klärt, insbesondere in der Probezeit. Man kennt sich ja noch nicht, man denkt, der andere denkt das oder der andere meint das. Und indem man es bespricht, war das vielleicht gar nicht bewusst oder ist ruckzuck geklärt und nur durch das Sammeln von solchen Situationen und durch immer wieder vielleicht auch in die eine oder andere Richtung sich bewegen, wird‘s ja dann erst schwierig.

00:20:12:

00:20:44: Ja, es stimmt, wenn man die Dinge gleich anspricht, ist es einfacher. Wenn ein Kind Fahrradfahren lernt, sage ich auch nicht, nachdem die Stützräder abmontiert sind, es muss jetzt lange fahren, sondern dann laufe ich nebenher, halt den Sattel fest, lass ihn zwischendurch wieder los und irgendwann klappt es von ganz allein. Aber es braucht diesen Kontakt in relativ kurzen Abständen. Super.

00:20:44:

00:21:14: Sehr schön, auch eine tolle Bildsprache. Wenn ihr noch mehr von Jeanette wissen wollt oder wenn Ihr auch so ein tolles Coaching bei ihr haben möchtet: Ihr kennt das schon: info@econnects.de. Und ja, wenn Sie weitere Anregungen oder Wünsche haben, Themen, auch dann sehr gerne. Und natürlich die Sterne nicht vergessen. Bis zum nächsten Mal…

00:21:14:

00:21:49: Unser Ausblick. Nächstes Mal haben wir natürlich auch wieder einen Gast. Nächstes Mal haben wir bei uns Petra Schleifer. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin. Und ihr Thema ist natürlich gesunde Ernährung. Was das jetzt genau alles beinhaltet, darüber natürlich in unserem nächsten Podcast mehr. Aber jetzt schon mal das kurze Intro.

00:21:49:

00:22:17: Hallo Petra! Hallo, mein Name ist Petra Schleifer von Belly mind, und ich bin Ernährungswissenschaftlerin, Heilpraktikerin und helfe Menschen, endlich aufhören zu können mit einem falschen Körperbild, mit Diäten und endlich ein gesundes und gutes Verhältnis zu sich selbst und ihrer Ernährung zu entwickeln.

00:22:17:

00:22:41: Und jetzt bist du ja hier bei uns im Karriere-Podcast. Was hat Ernährung jetzt mit dem Job zu tun?

00:22:41:

00:22:49: Ernährung hat ganz viel mit dem Job zu tun, weil Ernährung natürlich erstmal einen wahnsinnigen Input darauf hat, wie man sich fühlt, wie viel Energie man hat, wie gut man sich konzentrieren kann, wie gut das Gehirn funktioniert. Aber wenn ich ständig auf Diät bin zum Beispiel, kann mir das auch sehr, sehr viel Kraft von meiner Karriere rauben, nämlich dass ich mich ständig damit befasse, Kalorien zu zählen oder mich selbst persönlich ablehne, was mich natürlich nicht erfolgreicher machen wird.

00:22:49:

00:23:18: Oh, das ist ja schön, und darüber und was man denn stattdessen machen soll und wie man es richtig macht, darüber erzählt Petra in der nächsten Folge.

00:23:18:

00:23:29: Ich freue mich schon wieder auf Euch bei Einsteigen und aufsteigen.

00:23:29:

00:23:36: Der Kariere Podcast mit Annemette ter Horst, für alle, die wollen, dass ihre Arbeit mehr als nur ein Job ist.

00:23:36:

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